Need for Speed The Run

Die Entwickler von BlackBox haben bereits die Underground Serie entwickelt und wollen nun mit The Run wieder an ihre alten Tage anknüpfen. Aber ob das mit QTEs und einer richtigen Story gelingt? Nicht ganz aber richtig schlecht ist es auch nicht.

Von Mucle Cars über Sportwagen bis hin zu Exoten ist alles dabei
Von Mucle Cars über Sportwagen bis hin zu Exoten ist alles dabei

Vor fast zehn Jahren war die Marke Need for Speed ein echter Kassenschlager. Die ersten Teile auf PlayStation und PC verkauften sich grandios. Das Erfolgs Geheimnis war eindeutig die Lizenz Boliden von Lamborghini oder Corvette. Den in keinem anderem Spiel konnte man diese Traumautos fahren ohne gleich in die nächste Wand zu donnern. Als dann mit  The Fast and the Furios der Tuning Hype auftauchte, wurde das beste Rennspiel aller Zeiten geboren.

Dank Need for Spee Underground hob die Serie nun endgültig ab und brach alle Rekorde. Tunen bis der Arzt kommt war die Devise. Vor allem der zweite Teil hat hier nochmals eine Schippe drauf gelegt. Die Nachfolgenden Titel waren eher Durchschnitt und haben den falschen Ansatz verfolgt. Das letzte wirklich gute Need for Speed haben die Jungs von der Burnout Serie (Criterion) gemacht. Need for Speed Hot Pursuit brachte wieder Spannende Verfolgungsjagden mit der Polizei und tolle Strecken in die Serie. Doch Schaft das auch der Nachfolger?

Über Schneebedeckte Pässe Rasen
Über Schneebedeckte Pässe Rasen

The Run machte bereits auf der E3 2011 einen etwas seltsamen Eindruck, als mit QTE (Quick-Time-Events) zu Fuss, Flucht Sequenzen gezeigt wurden. Viele Fans der Serie prophezeitem den Titel bereits da den Tod. Nun so schlimm wurde es dann doch nicht. Die QTEs kommen im ganzen Spiel gerade mal dreimal vor. Sie wirken zwar etwas befremdlich, dauern aber nur kurz.

In The Run dreht sich alles um ein grosses Rennen von San Fransisco nach New York. Ihr übernehmt die Rolle von Jack Rourke, der bei den falschen Leuten Schulden hat und jetzt dringen Geld braucht. Die Story ist nicht wirklich etwas Besonderes und ist nach den ersten Rennen auch schon wieder vergessen. Die meisten Konkurrenten werden zwar immer wieder während den Ladenbildschirmen präsentiert doch nur anhand eines Steckbriefes. Wirklich einen Auftritt bekamen die zwei Sports Illustrated Models, Irina Shayk und Christine Teigen. Dieser dauert zwar gerade mal knapp eine Minute und ist nicht wirklich sexy. Hier wäre definitiv mehr Potenzial gewesen.

oder im Sonnigen San Fransico
oder im Sonnigen San Fransico

Im Spiel sind über 100 Autos von bekannten Marken enthalten. Diese werden aber erst nach und nach Freigeschaltet. Die meisten sogar erst im Online-Modus oder den Challenges. Während der Story fährt man meist im gleichen Wagen.

Die Spielmodies wiederholen sich etwas, da man entweder eine gewisse Anzahl an Gegner überholen muss, Normale Rennen gegen die Zeit oder Kopf an Kopf rennen gegen einzelne Herausforderer. Bekannte Rennstrecken oder Rundkurse gibt es keine.

Die Story – Falls man das bei einem Rennspiel so nennen kann – ist nach nicht mal zweieinhalb Stunden vorbei. Nach jeder Etappe schaltet man jedoch Zusätzliche Challenges Frei. Diese sind motivierender als das Hauptrennen. Zwar bleiben die Ziele etwa die gleichen, jedoch gibt es neue Strecken und weitere Boliden zu gewinnen.

Online gehört auch dazu
Online gehört auch dazu

Der Online-Modus ist auch mit dem Neusten Patch ein Bug-Fest. So verschwinden Verkehrsteilnehmer plötzlich oder tauchen vor dem eigenen Wagen auf und verursachen so Nervenraubende Unfälle. Auch das Match-Making-System scheint nicht vorhanden zu sein. So gibt es keine Trennung zwischen den Fahrerlevels. So ist es vor allem zu Beginn sehr schwierig überhaupt auf das Podest zu kommen, da die Mitstreiter bereits schnellere Fahrzeuge freigeschaltet haben.

Need for Speed: The Run ist sicherlich nicht der erhoffe Erlöser der Serie. Zu viele Bugs und kleine Fehler stören den Spielfluss und die gross Angekündigte Story entpuppt sich als 2 Stunden Enttäuschung.

olimeinung

The Run ist sicherlich nicht der Beste Need for Speed Titel, macht aber durchaus Spass. Vor allem im Onlinemodus oder die freigespielten Chalanges sind Motivierend. Leider ist das Spiel absolut nicht fehlerfrei. Auch mit der neusten Version gibt es Aufploppende Autos oder ungerechtfertigte Strafen fürs abkürzen. Vor allem der Kurze Storyteil des Spiels und die wenigen Möglichkeiten sein Auto zu wechseln sind grosse Minuspunkte. Wer auf der Suche nach einem Guten Need for Speed ist, sollte auf den Vorgänger, Hot Pursuit greifen.

 

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