Killzone Mercenary Review

Dank der Beta von Killzone Mercenary konnte ich mir bereits einen guten Eindruck machen wie das Fertige Spiel wird. Viel hat sich nicht getan. Gut was soll sich auch knapp eine Woche nach der Beta noch grosses tun? Die Grosse Enttäuschung ist bereits vor dem Grossen Start. Bereits seit dem ersten Tag ist ein Patch erhältlich, der es in sich hat. Fast 1.2 GB frisst der Patch auf eurer Speicherkarte. Doch wirkliche Neuerungen oder gar zusätzliche Missionen etc. werden nicht mitgeliefert.

Update 1.01 ist fast 1.2 GB gross
Update 1.01 ist fast 1.2 GB gross

Killzone Merenary spielt direkt nach dem 1. Teil der Reihe. Wir selber spielen, wie soll es anders sein, ein Söldner namens Arran Danner. Arran kämpft für keine der beiden Seiten. Ihn interessiert nur das Geld und das ist in Mercenary auch gross geschrieben. Für jeden Kill oder abschliessen einer Bonusmission gibt es Geld. Waffen, Munition und weiteres Kriegsspielzeug bezahlen wir mit unserem hart erkämpften Sold. Beim Waffenhändler gibt es unzählige Waffensysteme zu kaufen. Sturmgewehre, Scharfschützengewehre, Granaten und sogenannte VAN-Guards. Letzteres sind nützliche Upgrades für eure Mission. Drohnen, Ghostanzug oder ein kugelsicheres Schild, fast alles ist möglich.

Killzone mag an manchen stellen düster sein...
Killzone mag an manchen stellen düster sein…

Guerrilla Cambridge konnte es nicht lassen und hat einige Touch Steuerungselemente eingebunden. So werden unteranderem die Nahkämpfe mit dem Touchscreen ausgeführt. Die Steuerung funktioniert grundsätzlich sehr gut. Einzig was aufgefallen ist, für den Zoom eines Scharfschützengewehrs, wird der Rückwändige Touchscreen benutzt. Falls man aber noch andere Finger platziert hat, erkennt er die Bewegung nicht.

Leider ist die Story bereits nach drei Stunden zu Ende und bietet neun Missionen. Diese können aber auf verschiedenste Wege erfüllt werden. So gibt es zusätzliches Geld für Schleichen oder gewisse Anzahl an Kopftreffern. So motiviert das Spiel zu mehrmaligen Durchspielen. Aber wie schon in den Vorgängern bietet die Story nicht viel Tiefe. Die Story wird nur anhand von Missionsbesprechunegn erzählt und wirkt schnell langweilig. Bereits nach kurzer Zeit ist es egal für wen man kämpft, solange das Geld stimmt.

und an anderenstellen richtig hell...
und an anderenstellen richtig hell…

Anders als mit der Story mag Killzone Mercenary mit der Grafik durchaus zu überzeugen. Alles wirkt flüssig und bietet tolle Schatten- und Lichteffekte. Das letzte Spiel, das mich so überzeugt hat von der Grafik, war Uncharted Golden Abyss. Und selbst gegen das Sieht Killzone nochmals besser aus.

Im Multyplayermodus gibt es ebenfalls keine grossen Neuerungen. Wie schon im Vorgänger gibt es wieder dynamische Einsatzziele, Team Deathmatch und normales Deathmatch. Leider ist der Multyplayer auf acht Spieler beschränkt, bietet aber trotzdem eine Menge Spass. Die gekauften Waffen von der Einzelspieler Kampanie werden auch im Multyplayer freigeschaltet.

olimeinung

Killzone Mercanary mag jetzt nicht die Filmreife Geschichte haben oder besonders innovativ sein, trotzdem kann das Spiel durch sein Gameplay und seine Grafik zu überzeugen wissen. Wer einen soliden Handheld Shooter sucht, ist mit Killzone Mercanary sicherlich gut bedient und kann bedenkenlos zuschlagen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.