God of War: Chains of Olympus – Der Blick vor den Anfang

Die God of War-Reihe ist längst zu einem Systemseller geworden. Aber was geschah eigentlich vor dem ersten Teil? Wie wurde Kratos zu dem, wie wir ihn heute kennen – zornig, gnadenlos und getrieben?Diese Fragen beantwortet God of War: Chains of Olympus, und das in einer Form, die selbst Jahre nach Release noch beeindruckt. Vom Handheld-Meisterwerk…

Die God of War-Reihe ist längst zu einem Systemseller geworden. Aber was geschah eigentlich vor dem ersten Teil? Wie wurde Kratos zu dem, wie wir ihn heute kennen – zornig, gnadenlos und getrieben?
Diese Fragen beantwortet God of War: Chains of Olympus, und das in einer Form, die selbst Jahre nach Release noch beeindruckt.

Vom Handheld-Meisterwerk zur PS3-HD-Version

Ursprünglich erschien Chains of Olympus im Frühjahr 2008 für die PSP. Für die damaligen Möglichkeiten des kleinen Handhelds war das ein echtes technisches Kunststück. Die Präsentation war imposant, die Grafik für unterwegs schlicht beeindruckend.
Mit der God of War Collection Volume II hat es der Titel 2011 dann auch auf die PS3 geschafft – und so können auch Spieler ohne PSP in den Genuss kommen.

Zugegeben: Die HD-Neuauflage gehört nicht zu den schönsten Remasters ihrer Zeit. Schliesslich war die PSP nur etwa ein Drittel so leistungsstark wie eine PS2. Aber wer nur auf die Grafik achtet, verpasst den wahren Reiz des Spiels – die Geschichte.

Die Vorgeschichte von Kratos

Chains of Olympus spielt zeitlich vor dem ersten PS2-Teil.
Das Abenteuer startet in der Stadt Attica, die gerade von den Persern angegriffen wird. Nachdem Kratos die Stadt befreit und den persischen König besiegt hat, stürzt plötzlich die Sonne Richtung Erde und die Welt versinkt langsam in Dunkelheit.

Athena verrät Kratos, dass dahinter ein Machtkampf zwischen Helios, dem Sonnengott, und Morpheus, dem Gott des Schlafs und der Träume, steckt. Natürlich ist es wieder einmal an unserem Lieblings-Spartaner, alles ins Lot zu bringen – und das bedeutet: viele Monster zerlegen, darunter Zyklopen, Minotauren und andere mythische Ungetüme.

Altbekanntes Gameplay, das immer noch rockt

Das Gameplay ist typisch God of War: schnelle Combos, Ausweichmanöver, brachiale Finisher.
Waffen und Spezialattacken lassen sich aufrüsten, Quicktime-Events sorgen für spektakuläre Bosskämpfe, und die Rätsel sind wie gewohnt eingestreut. Ja, vieles fühlt sich an wie in den Vorgängern – aber genau das macht auch den Charme aus.

Nach rund fünf Stunden ist der Abspann zu sehen. Kurz? Ja. Aber keine Minute vergeudet. Ausserdem wartet ja schon der zweite PSP-Teil, God of War: Ghost of Sparta.

Fazit – Für Fans ein Pflichtprogramm

Ready at Dawn erfindet das Rad nicht neu, liefert aber ein kompaktes, actiongeladenes Abenteuer, das die Hintergrundgeschichte von Kratos vertieft.
Wer die Reihe liebt, bekommt hier genau das, was er erwartet: epische Kämpfe, düstere Mythen und den unvergleichlichen Zorn des Kriegers.

Ich hatte jede Menge Spass – und eine weitere Platin-Trophäe in meiner Sammlung.

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